Montag, 11. Mai 2009

Bring- und Hol-Aktion

1.) Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?

Manche Mitglieder fanden es schwierig, Gegenstände auszusuchen, welche wirklich einen Wert oder eine Bedeutung für einen selbst hat. Anderen fiel es einfach.

2.) Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus?

Die Gegenstände sollten einen Wert haben und trotzdem entbehrbar sein. Also Dinge, welche mal eine Bedeutung für einen hatte, diese jedoch mit der Zeit verloren ging.

3.) Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzes mit? Warum?

Nachdem die Sachen gefunden wurden, konnten alle die Gegenstände leichten Herzens mitnehmen. Die Tatsache, dass jemand vielleicht Freude an den Dingen haben könnte, half uns dabei die Gegenstände mitzunehmen.

4.) Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Minahme vorzufinden?

Da man selbst Gegenstände mitgebracht hatte, fiel es leichter, Dinge mitzunehmen. Manchmal brauchte es trotzdem Überwindung, etwas mitzunehmen. Die Bring und Hol Aktion regte zum Nachdenken an. Brauche ich diesen Gegenstand wirklich? Weshalb besitzen wir so viele Dinge, die wir eigentlich entbehren können? ...

5.) Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?

Das macht uns nichts aus. Die Freude über weggegangene Sachen überwiegt.

6.) Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum?

Wir haben alle weniger genommen als gebracht. Dies deshalb, da wir uns genauer überlegten, ob wir den Gegenstand wirklich gebrauche können.

7.) Wie könnte eine solche "Bring- und Hol-Aktion" in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?

Die Kinder bringen eine gewisse Anzahl Gegenstände mit und breiten diese aus. In verschiedenen Runden wird zuerst geschaut, dann getauscht. Wichtig dabei ist, dass zu Beginn gewisse Regeln festgelegt werden (man darf nur soviele Gegenstände mitnehmen wie man gebracht hat, ...)

Sonntag, 10. Mai 2009

gehZEITEN Nachtwanderung





Nach langem hin und her und mehrfachen Abstimmungen über verschiedene Vorschläge, entschlossen wir uns dazu, eine Nachtwanderung durchzuführen und die gewanderte Zeit dem Projekt geh-ZEITEN des Klima Commitment zu schenken.

Das Projekt gehZEITEN:

Millionen Schritte, tausende Teilnehmer, 365 Tage, eine Vision: Schweizweit unterwegs für Nachhaltigkeit!

Das Hauptziel dieses Projektes:
Personen für den Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren.

Die Idee:
die Bevölkerung für den Klimaschutz zu bewegen - im eigentlichen und übertragenen Sinn.
Während 365 Tagen durchqueren bewegungsfreudige Personen möglichst viele Kantone und Regionen der Schweiz. Spender bezahlen - gleich einem gross angelegten Spenderlauf - einen von ihnen festgelegten Betrag.

Näheres kann unter dieser Seite nachgelesen werden:
http://www.klima-commitment.ch/gehzeiten/Konzept.htm

Unsere Gedanken

Wir entschlossen uns dazu als aktive Wanderer(innen) dem Projekt beizutreten. Wir meldeten uns an, d.h. wir trugen uns im Kalender des gehZEITEN Projektes ein. Und freuten uns auf diesen speziellen Anlass. Nachhaltig unterwegs sein, zu Fuss, den Körper in einer aussergewöhnlichen Situation spüren, die Nacht erleben, die Ruhe der Nacht geniessen...

Die Wanderung

Treffpunkt: 7. Mai 2009 -- 20.30Uhr -- Kirche St.Georgen

Die Route:
St.Georgen Kirche -- Schäflisegg -- Waldegg -- St.Georgen



Auf dem Weg zur Schäflisegg wanderten wir mit dem Sonnenuntergang im Rücken dem Mond und somit der Nacht entgegen.





Von der Schäflisegg aus machten wir uns im Mondenschein oder mit Taschenlampenlicht weiter auf den Weg in Richtung Waldegg. Dort rasteten wir das zweite Mal und gönnten uns eine Linzertorte.



Nach der stärkung um ca. 23.00 Uhr begaben wir uns auf den Rückweg durch den tiefen, dunklen Wald.

Reflexion

Für uns alle war die Nachtwanderung eine sehr gute Erfahrung, da wir diese Reise wahrscheinlich nicht "einfach so" gemacht hätten. Solche Aktionen brauchen immer eine gewisse Überwindung bis man auf dem Weg ist.
Dadurch, dass die Wanderung in der Nacht stattfand, nahmen wir die Natur und unsere Umwelt auf ganz andere Weise als gewöhnlich war. Wir setzten nicht nur unsere Augen, sondern auch die anderen Sinne ein um die Natur aufzunehmen. Dies war für uns eine sehr schöne Erfahrung. Wenn im Wald das Mondlicht verschwand und wir die tiefe Dunkelheit spürten, waren wir froh in einer Gruppe unterwegs zu sein. Schnell verwandelt sich ein Baumstamm in einen Wolf oder ein raschelnder Busch lässt einem das Herz höher schlagen. Man nimmt die Umwelt ganz anders wahr, obwohl nur die Lichtverhältnisse anders sind.
Natürlich war es auch einfach wunderschön zu beobachten, wie die Sonne verschwand und die Nacht sich langsam ankündigte. Zeitweise lauschten wir der Nacht und stellten fest wie gut es sich anfühlt die Ruhe zu geniessen. In der Gruppe herrschte eine sehr lockere und entspannte Stimmung. Wir alle genossen diese Wanderung sehr und schätzen die gewonnenen Erfahrungen.
Es gefiel uns sehr, bewusst durch die Natur zu gehen, diese wahrzunehmen und unsere Schritte schlussendlich dem Projekt „Gehzeiten“ zu schenken. Richtig bewusst zu gehen, bewusst eine natürliche Fortbewegungsart zu wählen und diese zu geniessen löste in uns ein gutes Gefühl aus.
Diese Erfahrung des Nachtwanderns hat einmal mehr unsere Verbundenheit und Liebe zur Natur und Umwelt gestärkt. Wir werden bestimmt weiterhin sehr viel Zeit draussen verbringen und versuchen, der Umwelt Sorge zu tragen.

Samstag, 4. April 2009

2. Rückmeldung

Liebe Blog-Gruppe
Achtsamkeit hat bei Ihnen allen zu einer Verstärkung des nachhaltigen Verhaltens geführt und einige haben feststellen können, dass ein solches Verhalten mit der Zeit immer selbstverständlicher werden kann. Im achtsamen Schritttempo durchs Leben zu gehen , kann neue Erkenntnisse und neue Verhaltensweisen auslösen.
Trotz Stress mit Bachelorarbeit und anderem sind Sie in die Natur hinausgegangen und haben gemerkt, dass so ein Spaziergang oder auch nur ein Verweilen in der Natur Medizin für Geist und Gemüt sein kann und wie wichtig es deshalb ist, diese Natur nicht mit unserem Verhalten zu schädigen.
Mit einer Ausnahme (die ich noch am Abklären bin) haben alle die Anforderungen an die Weblog-Aufgaben erfüllt, was ich durch die Kontrolle Ihrer Weblog-Protokolle festgestellt habe.
Es grüsst Sie
C. Stucky

Sonntag, 22. März 2009

Allein und doch nicht einsam...

Ein besonderes Erlebnis, so ganz allein in der Natur unterwegs zu sein. Jedes mal stelle ich von neuem fest, dass ich mich in der Natur selten alleine fühle. Alleine sein, aber sich nicht alleine fühlen. Im Gegensatz dazu habe ich schon Situationen erlebt, in denen ich inmitten einer grossen Menge war und mich einsam gefühlt habe. Nun, wären es fremde Menschen gewesen, wäre das ja in irgendeiner Form nachvollziehbar, ich kenne dieses Gefühl aber auch, wenn ich mit vertrauten Menschen unterwegs bin. Nun gut, darum geht’s jetzt nicht und das sind zum Glück ja auch nur Ausnahmefälle! J

Einmal mehr habe ich bei diesem Ausflug in die Natur gespürt, wie viel sie einem mit auf den Weg gibt. Sich alleine in der Natur aufzuhalten führt zu einer gewissen Wachheit und einem Interesse gegenüber den kleinen Dingen. Es entsteht ein warmes Gefühl im Bauch. Zufriedenheit.

Leider vergesse ich oft, wie wunderschön unsere Natur ist und wie viel Energie sie einem spendet, wenn man sich mit ihr auseinandersetzt.

Ich bin auf dem Land gross geworden und habe mich früher sehr oft in der Natur aufgehalten. Seit ich in der Stadt wohne gelingt es mir immer seltener, dieses Angebot unserer Natur zu nutzen. – eigentlich ein grosser Verlust!
Nun ja, natürlich nehme ich mir jetzt vor, das wieder öfters zu machen. Ob es mir auch gelingt, wird die kommende Zeit zeigen...

Freitag, 20. März 2009

Relativieren

Nur kurz finde ich in den letzten Tagen die Zeit und die Ruhe mich in der Natur auszugleichen, mir eine Pause zu gönnen. Doch weiss ich, dass ich wieder in den Genuss werden können am See entlang spazieren und in die Weite des Bodensees zu blicken, mit einem Rucksack gepackt durch Wälder streifen und dabei nur den eigenen Atem, das Knacken der Äste und zwitschern der Vögel zu hören. Jetzt begnüge ich mich die Fenster weit zu öffnen und einige Minuten über die Wiesen und Hügel blicken. Dies ist wohl noch lange nicht eine grosse Naturerfahrung, hat jedoch bereits eine Wirkung dass ich innerlich herunterfahre. Ich als Mensch mit meinen Ängsten und Freuden bin wohl für mein Leben sehr zentral, doch im Blick auf die Welt die vor einem liegt, schaut man heraus, ist man eine kleiner winziger Punkt. So erlebe ich dies auch auf meinen Ausflügen, in welchen ich mich in der Natur am See, in Wälder oder ruhigen Orten auftanke. Es ermöglicht mir Dinge die mich befassen, nicht loslassen und bei denen ich glaube, sie wären in der aktuellen Lage so zentral, ermöglichen mir eben solche Erlebnisse diese Gedanken zu relativieren. Was sind wir schon? Welche Bedeutung haben diese Inhalte wenn wir wissen, dass wir ein kleiner Teil eines riesigen „System“ sind? Die Natur strahlt für mich diese grosse Zuversicht aus. Es ist als würde sie sagen „lass los, lass dich nicht erdrücken, die Welt ist viel grösser als du glaubst“.

Eine Stunde Wald-pur

Einen ähnlichen Auftrag beinhaltete der SOL Auftrag vom Vertiefungsstudium "Welt erleben und entdecken". Dort handelte es sich allerdings um einen ganzen Tag, den wir möglichst alleine im Wald und nicht auf belebten Wegen verbringen sollten. Als ich diesen Wochenauftrag las, freute ich mich richtig darauf, diese Erfahrung noch einmal zu machen und mir die Gedanken vom SOL nochmals durch den Kopf gehen zu lassen.

Ich machte mich also auf den Weg in Richtung Brand in St. Georgen machte, achtete ich darauf möglichst keinen Menschen zu begegnen. Ich suchte mir ein lauschiges Plätzchen wo ich mich an diesem sonnigen Nachmittag mit einer Thermoskanne Tee für ein Stündchen verweilen würde.

Dem Wald zuhören:

Man hört wie der Frühling erwacht ist. Die Vögel und die Pflänzchen erwachen aus dem "Winterschlaf". Überall schauen kleine Bärlauchblättchen zum Boden heraus. Ich beobachte einige Ameisen bei ihrer Arbeit. Als ich gemütlich an meinem Tee nippte, konnte ich kleine Käfer beobachten. Entfernt hört man Autos, und Flugzeuge...Was wäre, wenn irgendwann nur noch der Stadtlärm bleiben würde?? Keine Wald-Oasen mehr um sich zu erholen? Es fällt mir auf, was wir alles zerstören, wenn wir weiterhin so leben wie bisher. Wir, mit dem Fach BNE, werden jetzt extrem wachgerüttelt. WAS IST MIT DEM REST DER WELT??

Jetzt geniesse ich den Wald noch extremer. In vollen Zügen Sonne tanken und frische Luft einatmen. Ich geniesse was ich noch kann, bevor ich mich auf den Weg zurück in den Stadt-Stress mache.

Donnerstag, 19. März 2009

Eine Stunde Gratis-Medizin

Eine Stunde Natur bewusst wahrnehmen steht für mich generell für eine Stunde Wohlfühlen!
Nicht nur die Natur, sondern auch die Bewegung oder z.B. das gemütliche Sitzen auf einer Bank in der Sonne sind wie Medizin für Geist und Seele.

Bei strahlendem Sonnenschein ging ich umso lieber noch nach draussen.
Ob ich ohne diesen Auftrag gegangen, wäre – ich weiss es nicht. Obwohl ich aus Erfahrung weiss, wie gut diese Momente im Wald oder irgendwo sonst tun.
Ich legte also bewusst eine Pause ein – runterfahren und den Kopf lüften von der Arbeit.

Wie jedes Jahr wenn ich einen der ersten Frühlingstage draussen verbringe, wird mir bewusst, wie schön die Natur ist und wie viel Kraft sie mir spendet.


Wieder einmal tief durchatmen, Sonne tanken, die Vögel zwitschern hören. Es hat mich entspannt und zwar nicht nur an diesem Tag. Mir wurde einfach einmal mehr bewusst, wie tragisch es wäre, hätten kommende Generationen diese Möglichkeit des Entspannens, diese Selbstverständlichkeit von positiven Naturerlebnissen, frischer Luft nicht mehr. Undenkbar ein Leben, wo es ungesund wäre sich draussen aufzuhalten und Natur und Ruhe geniessen zu können.

Mittwoch, 18. März 2009

Waldspaziergang

Mein erster Gedanke bei dem Durchlesen des Wochenauftrags war: „Na toll.. Gerade in dieser stressigen Zeit (Bachelorarbeit, etc.) stellen sie uns so einen Auftrag.“

Trotzdem habe ich mir die Zeit genommen und einen ausführlichen Spaziergang am Waldrand unternommen.
Schnell merkte ich, dass diese Augenblicke in der Natur eine unglaublich entspannende Wirkung auf mich hatten. Ich konnte so etwas vom stressigen Alltag abschalten und mich allein auf die Natur und deren Eindrücke auf mich konzentrieren. Es gefiel mir, wie der Frühling sich langsam auf den Wiesen bemerkbar machte, die Vögel wirr durcheinander zwitscherten und ich mich von allen Gedanken und Sorgen befreien konnte.

Bereits als Kind verbrachte ich gerne möglichst viel Zeit in der Natur und seither fühle ich mich sehr mit ihr verbunden.
Es ist mir sehr wichtig, dass noch viele viele Menschen nach mir diese wunderschöne Natur erleben und bewundern können. Deshalb würde ich ihr auch niemals (bewusst) Schaden zufügen. Natürlich weiss ich (spätestens seit der ersten Veranstaltung zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“), dass ich sehr wohl eine schädigende Wirkung auf die Umwelt habe. Doch Augenblicke in der Natur, wie dieser Spaziergang zeigt, verstärken stets mein Gefühl, der Sorge um die Welt und die Natur im speziellen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir dieser Spaziergang sehr gut getan hat und ich froh bin, trotz des ganzen Stresses oder vielleicht sogar genau deswegen, mir die Zeit dazu genommen zu haben.

Freitag, 13. März 2009

Achtsam leben, in jedem Alltag

Achtsam zu leben bedeutet für mich den Weg durch den Alltag und das Leben in einem Schritttempo zu gehen, welches einem möglich macht, sowohl graue unscheinbare Steine als auch blütende Blumen am Wegesrand wahrzunehmen. (im übertragenen Sinn) Einen wichtige Voraussetzung für diese Achtsamkeit, welche ich auch mit einer bestimmten Wachsamkeit verbinde, scheint mir die eigene Ruhe in sich zu sein. Ich erlebe es häufig so, dass es mir weniger schwer fällt achtsam zu sein, wenn ich mich auch im Alltag present und mit beiden Füssen am Boden erlebe. Diese Woche ist es mir wegen Krankheit und innerer Unruhe schwer gefallen meine Aufmerksamkeit auf das, was mich umgibt zu lenken. Schade, eigentlich sollte Achtsamkeit im Alltag nicht einfach nur wegen kleinen Stimmungsschwankungen verworfen werden. Ich denke aber dass Achtsamkeit mit dem wachsenden Wissen über den Zustand unserer Welt stetig selbstverständlicher wird und man seinen Blick auf wesentliche Vorgänge, Zustände, Entwicklungen konzentrieren kann.

Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam wahrehmen, achtsam werden

Durch ein Post-it an dem Badezimmerspiegel wurde ich jeden Morgen früh daran erinnert achtsam zu sein, bzw. noch achtsamer zu werden. Dieses Modul hat mir so oder so schon die Augen geöffnet. Herkunftsländer auf Lebensmitteln und laufende Wasserhähnen blieben meinem Auge nicht verborgen.

Ich habe gemerkt, dass ich in dieser Woche jedoch noch ein wenig aufmerksamer wurde, vor allem dann, wenn ich meine Mitmenschen, und Mitbewohner beobachtete. Jetzt brennt keine Lampe mehr in unserer Wohnung, welche nicht direkt einen Menschen beleuchtet.

Bei mir selbst habe ich vor allem darauf geachtet auch konsequent zu handeln. Ein Beispiel ist der Kauf von Lebensmitteln. Vor dieser Post-it Aktion achtete ich einfach darauf, woher die Produkte kamen. Wenn ich allerdings gerade Lust hatte auf die, ein bisschen schönere Orange von etwas weiter her, habe ich sie trotzdem gekauft. Diese Woche war Schluss mit diesen halben Sachen. Man muss ab und zu einfach ein Bisschen streng zu sich selbst sein. (und nicht so schöne Orangen schmecken ebenso gut).

Beim Stromverbrauch und dem "Standby-Problem" sind wir zu Hause sehr gut eingerichtet mit Steckleisten, welche einen Hauptschalter haben. Ich musste mich nur noch etwas an der Nase nehmen, um auch meinen Laptop an diesen anzuschliessen, obwohl eine andere Steckdose vielleicht näher bei mir wäre.

Ich habe gemerkt, dass man nie achtsam genug durchs leben gehen kann. Es gehen keine Zeitungsartikel in welchen die Problematik der Klimaerwärmung vorkommen, spurlos an mir vorbei. Ich denke, dass ich das Post-it Zettelchen gerade noch eine Woche hängen lasse und schaue, was mir sonst noch so auffällt.

Achtung: Achte darauf!

Auch mir ist bereits seit den letzten Wochen viel bewusster geworden, wie und in welchen Situationen ich nachhaltig handeln und leben kann. Ich achte auch sehr darauf, diese Dinge einzuhalten und meistens schaffe ich es auch.
Doch bei mir hat sich diese Woche durch den Notizzettel diese Achtsamkeit für nachhaltiges handeln nochmals verstärkt.
So lösche ich immer überall das Licht, bevor ich das Zimmer oder die Wohnung verlasse, lasse nicht unnötig heisses Wasser laufen, lasse keine Fenster spaltbreit offen und achte auch beim Obst- und Gemüsekauf auf den Herkunftsort der Produkte. Einmal jedoch, als ich Tomaten kaufen ging, hatte es nur welche aus Marokko oder Spanien. Schade, dass die Ladenbesitzer nicht immer selbst darauf achten, Lebensmittel aus der Region anzubieten.
Ich weise Andere auch auf diese Massnahmen hin und rege sie dazu an, diese Handlungen selbst zu berücksichtigen.

Natürlich kann es sein, dass trotzdem mal ein Licht vergessen geht, wenn man das Stockwerk oder den Raum wechselt. Es ist aber schon sehr bedeutend, wenn man diese „Fehler“ bemerkt und darauf achtet, das nächste Mal richtig zu handeln. Dieses Modul hat mir schon sehr bei dieser Denkweise geholfen.
... erstaunlich ist, dass ich mir die Tatsache mit dem vorzeitigen abbremsen der WC-Spülung nicht einfach so angewöhnt habe, sondern diese von einer defekten Spülung bei meine Eltern her stammt.
Diese musste jeweils gestoppt werden, da das Wasser sonst immer weiter gelaufen wäre.
Es ist also aus einer Notwendigkeit ein nachhaltig anwirkendes positives Verhalten entstanden. Manchmal bräuchten wir mehrere dieser dringenden Alarmschilder oder defekten WC's um eine andauernde Veränderung hervorzurufen und dann zu sehen, das es keinerlei Aufwand Bedarf, wenn so etwas verinnerlicht wurde.

Achtsam sein, achtsam werden

Durch das Modul mache ich mir bereits viel mehr Gedanken über alltägliche Handlungen, Angewohnheiten oder Verhaltensweisen.

Das "Post-it" hatte auf mich, ohne dass ich es überhaupt zu sehen brauchte, eine noch grössere Wirkung auf mein Verhalten als die letzten Vorlesungen.

Beim Einkauf von Gemüse achtete ich plötzlich konsequent darauf, dass ich nur Gemüse aus der Schweiz kaufte.
In der Wohnung lösche ich nun so gut wie immer das Licht, wenn ich einen Raum verlasse, was ich vorher nie so konsequent gemacht hatte.

Achtsam sein bedeutet für mir wach sein, wahrzunehmen, was um mich geschieht, mich fragen, ob das wirklich nötig ist usw. Dabei muss ich gegen die allfällige Bequemlichkeit und das Ausweichverhalten oder die Entschuldigungen angehen...
Es ist ein Prozess, der abläuft.
Wie einfach es sein, kann wenn man das alte Muster abgelegt hat und das neue automatisiert hat, zeigt bei mir die Tatsache, dass ich die WC-Spüle nicht durchlaufen lassen, sondern, wo immer möglich nur kurz spüle und z.B. den Spülknopf gleich wieder hochziehe. Diese Handlung ist bereits so automatisiert, dass sie keinerlei Anstrengung bedarf. Dies ist auch mein Ziel. Umzugewöhnen!.

Eine Woche voller Achtsamkeit

Nun, es macht schon einen grossen Unterschied, ob man versucht, wirklich bewusst darauf zu achten. Ich hatte allgemein in den letzten Wochen schon eine grosse Veränderung gespürt, durch die vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik in den Seminaren. Schon allein dadurch, wurde mir immer mehr und mehr bewusst, wie viele kleine Sachen es tatsächlich an einem normalen Tag für die Umwelt zu tun gibt.

Die Heizung von Kleidern zu befreien, um möglichst viel Wärme für den Raum zu nutzen; das Wasser, wenn immer möglich abzustellen oder zumindest auf kalt zu schalten; die Kurzprogramme der Waschmaschine zu brauchen; Das Gemüse aus der Region zu kaufen, die Fenster beim lüften kurz, aber ganz zu öffnen, und und und…
Das sind Dinge die in letzter Zeit vermehrt gehört wurden, aber dies hat auch dazu beigetragen sie auch wirklich zu berücksichtigen.

Trotzdem war diese Woche nochmals anders. Ich erinnerte mich nämlich nicht nur automatisch, oder quasi aus eigenem Antrieb daran, sondern wurde auch immer wieder durch meine Notiz zusätzlich erinnert.

Weiter heisst achtsam leben aber auch, gut auf seine innere Stimme zu hören, und möglichst oft, nach eigenem Ermessen sinnvoll zu handeln.
Eine Art der Bewusstseinförderung, sich selbst ein Stück weit besser kennen lernen.

Es ist schwierig umzusetzen, wenn man in einer Gesellschaft zu funktionieren hat und viele Pflichten da sind, die es zu erfüllen gilt. Meiner Meinung nach kann achtsam leben im Bezug auf sich selbst aber auch heissen, Freude oder Begeisterung für Dinge und Momente zu entwickeln…

Samstag, 7. März 2009

Rückmeldung nach 3 Runden

Liebe Blog-Gruppe
In der ersten Runde haben Sie sich mit Ihrem ökologischen Fussabdruck beschäftigt. Fairerweise veröffentliche ich auch meine Daten: 1,9 Planeten, CO2-Anteil: 7,3 t.
Staunen, Erschrecken waren Begriffe, die einige von Ihnen gebraucht haben, als Sie darüber im Blog berichteten. Es ist schon eindrücklich, einmal schwarz auf weiss die eigene Lebensweise bezüglich Nachhaltigkeit beurteilt zu sehen. Ihre Verbesserungsvorschläge fand ich überlegt und realistisch.
In der zweiten Runde war es wohl kein Problem, Berichte über nachhaltiges Verhalten zu finden. Täglich berichten Medien darüber. An unserem fehlenden Wissen kann unser nicht immer nachhaltiges Verhalten also kaum liegen. Ihre Kommentare deckten dabei die ganze Bandbreite von realtiv mageren Einsatzüberlegungen bis zu differenzierten Gedankengängen ab.
Wie vernetzt alles mit allem in einer globalisierten Welt ist, haben Sie mit Ihren Posts der dritten Runde gezeigt. Sei es Musik, brasilianischer Zuckerrohrschnaps (hier hätte ich gerne noch eine Bewertung dazu von marina gelesen), Kaffee und Papier sind Produkte, welche viele Wege über viele Menschen zurücklegen, meist - wie Sie gezeigt haben - zum Nachteil der Natur und von Menschen in den Entwicklungsländern.
In Erwartung Ihrer weiteren Posts
C. Stucky

Freitag, 6. März 2009

THE PAPER-JOURNEY

Bevor wir ein Stück Papier in den Händen halten, macht dies eine weite Reise, der wir uns oftmals nicht bewusst sind. Ganze Wälder werden dazu gerodet und ein enormer Wasser- und Energieverbrauch ist nötig, um ein Heft oder ein Blatt Papier in den Händen zu halten. Werfen wir das verwendete Papier einfach weg, so entziehen wir es dem Kreislauf. Dies geschieht vor allem mit Taschentüchern und WC-Papier.

Ein möglicher Weg:
In den riesigen Wäldern Schwedens oder Finnlands wächst ein Teil des Holzes, das später für die Papierproduktion gefällt wird.
Ein Weg der Papierherstellung führt z.B. von Schweden mit dem Schiff zur Papier-Herstellung nach Japan, dann mit dem Schiff zurück nach Europa, nach Amsterdam, von da weiter mit dem Schiff zum Rheinhafen in Basel um da verladen zu werden und zur Endverarbeitung irgendwo in der Schweiz zu landen. Von der Endverarbeitung geht’s dann per LKW ins Verkaufslager- oder –Läden, wo wir einkaufen und dann mit dem Papier im Drucker oder dem Heft in der Schule dasitzen und fröhlich reinkritzeln, Notizen machen, Arbeitsblätter gestalten usw.
Es sind enorm viele daran beteiligt, viele Arbeitsschritte in der Produktion, aber auch im Transport.

Spannende Aussagen aus diversen Quellen:
Der Wasserverbrauch für weisses Papier ist etwa 6x höher als jener für Altpapier.
Alle 2 Sekunden wird ein Urwald von der Fläche eines Fussballfeldes abgeholzt.“
Jeder 5. Baum wird für die Herstellung von Papier gefällt.

Definition von „urwaldfreundlich“ (uf)
«Verzicht auf Holz und Holzprodukte aus Raubbau. Stattdessen werden FSC-zertifiziertes Holz und/ oder Holz aus der Schweiz oder dem benachbarten Ausland verwendet. Zudem wird wo immer möglich Recyclingpapier eingesetzt. Ist hochweisses Papier notwendig, soll FSC-Papier benützt werden.»

Quellen:
www.robinwood.de
http://www.terra-human.de/journal/web_entry.php?id=408
www.wikipedia.de

Mittwoch, 4. März 2009

der Weg von Kaffee

Ich bin der Frage nachgegangen, welchen Weg eigentlich mein tägliches Suchtmittel, der Kaffee, zurücklegt…
Ich habe zwar schon so einiges darüber gewusst, trotzdem habe ich mich nochmals etwas genauer über die ganze Reise informiert.

Wie den meisten Menschen bekannt ist, kommt der Kaffe nicht gerade aus der Nähe, sondern legt einen sehr weiten Weg zurück.
Die grössten Anbaugebiete liegen in Lateinamerika, Afrika und Asien.
Dort muss der Kaffeestrauch erst einmal gepflanzt werden, nach den ersten drei Früchtelosen Jahre beginnt dann sozusagen seine Blütezeit. Allerdings kann von den gewonnenen Früchten nur der Kern verwertet werden. Es muss also zuerst der Kern vom Fruchtfleisch getrennt werden, dazu gibt es mehr oder weniger aufwändige Methoden, welche für die letztendliche Qualität mitentscheidend sind.
Nun der Kaffe muss jetzt auch noch getrocknet, exportiert und geröstet werden, bevor er in die entsprechende Verpackung abgefüllt wird und ins Supermarktregal gestellt wird.
Und dann steh ich da vor dem Regal und weiss nicht so recht, welcher denn jetzt der Beste ist, denn die Konkurrenz gross… (ab heute werde ich mich wohl auf der Verpackung informieren, wie er hergestellt wurde und welche Aromen dadurch entstanden sind.) Wenn ich mich dann entschieden habe, brauche ich nur noch zur Kasse zu gehen und ihn zu bezahlen.

Nun ja, so viele arbeitende Hände und Maschinen hat der Kaffee bereits angetroffen, bevor er bei uns die gewünschte Wirkung erzeugen kann.
Wir brauchen ihn lediglich zu kaufen und durch eine Maschine zu lassen und erhalten dadurch neue Energie, die wir mehr oder weniger sinnvoll (vielleicht sogar nachhaltig) investieren können…

Dienstag, 3. März 2009

Herstellung und Verkauf von Cachaca – von Brasilien bis in die Schweiz

Ich möchte herausfinden, wie Cachaca hergestellt wird, wie er in unsere Verkaufsregale kommt und wer alles daran beteiligt ist.

Der bekannteste Cocktail, der den Schnaps enthält, ist die Caipirinha.
Cachaca wird aus Zuckerrohr, welches in Brasilien wächst, hergestellt. Dort wird zuerst das Mittelstück des Zuckerrohrs von Arbeitern in einer Fabrik ausgepresst, anschliessend während 24 Stunden gegärt und dann destilliert. Entweder wird der Schnaps bis zu sechs Monaten mit Sauerstoff behandelt und anschliessend ungelagert verkauft, oder er wird einige Monate bis Jahre lang in den Fässern gelagert.

Schliesslich wird die Flüssigkeit von den Fabrikarbeitern oder Maschinen in Flaschen abgefüllt. Deckel werden angebracht und Flaschenaufdrucke gemacht und anschliessend die Flaschen in Kisten gestellt. Nun sind sie bereit für die Reise nach Europa.

Ein Chauffeur transportiert die Kisten mit einem Lastwagen zum Flughafen, dort werden sie von verschiedenen Arbeitern in das Flugzeug geladen, und schliesslich fliegt ein Pilot die Kisten nach Europa, beziehungsweise in die Schweiz.

Wieder am Flughafen wird der Schnaps wieder von Lastwagenchauffeuren abgeholt und an die verschiedenen Lieferorte gebracht. So gelangt das Getränk beispielsweise in den Denner oder Coop. Dort stellen Mitarbeiter den Schnaps in die Regale und somit ist er kaufbereit für die Kunden.


Auffällig ist, dass sehr viele Menschen auf der ganzen Welt an der Herstellung dieses Produkts und vieler anderer beteiligt sind, welche wir dann später in den Läden kaufen können. Leider geht der Preis, welchen wir für das weithergereiste Produkt bezahlen, oft auf die Kosten derjenigen Personen, welche im weiten Ausland für viel zu tiefe Löhne arbeiten müssen.
Durch diesen Auftrag wurde mir einmal mehr klar, dass unzählig viele Menschen an der Herstellung eines Produktes und der Ermöglichung für uns, dieses in unserem Land zu kaufen, beteiligt sind.

Montag, 2. März 2009

ein Ton, ein Lied, Musik... auf meinem iPod

Heute werde ich mich auf die Spuren der Lieder auf meinem iPod machen. Zuerst brauchen wir:

Das Lied

Die meisten Lieder entstehen wohl auch heute noch, trotz all der Techniken und Möglichkeiten, in kleineren, grösseren oder gigantischen Proberäumen, wo auch unser Weg beginnt. Irgendwann kommt ein Mitglied der Band mit einer neuen Idee in der Probe an, und stellt diese den andern Bandmitgliedern vor. Die ganze Band gemeinsam lässt das Lied entstehen und sich entwickeln. Nachdem dieser Vorgang so oft wiederholt, und alle Songs gut eingeübt wurden, geht es ab ins Tonstudio.

Die CD Aufnahme

Im Studio nimmt die Band den Song auf. Im Studio arbeit mindestens ein Tontechniker. Dieser leitet die Aufnahmen und koordiniert die Band. Im Tonstudio wird die CD aufgenommen, abgemischt und gemastert. Manchmal wird die CD auch extern gemastert. Dies ist der letzte Schritt bei den Aufnahmen. Der Tontechniker stellt eine vorläufige CD (Premastering). Diese CD wird dann von der Band in das Presswerk geschickt. (Geschickt heisst, von der Post, wahrscheinlich in einem Bus oder Zug von einem Chauffeur transportiert und von einem Postboten wiederum ausgeliefert.

CD pressen

Im Presswerk wird aus dem Premastering ein Glasmastering. Das ist der sog. Vater der nachfolgenden CDs. Je nach gewünschter Anzahl wird die CD im Presswerk vervielfältigt. Das Presswerk beschäftigt bestimmt einige Mitarbeiter. Das Bocklet (Das Papierbüchlein in der CD wurde übrigens in der Zwischenzeit womöglich von einem Grafiker gestaltet und ebenfalls ins Presswerk gesendet.) Die fertig verpackten CDs kommen zurück zur Band, und von dort in die Verkaufsstellen.

Verkauf

Im Laden werden die CDs liebevoll von einer hübschen Verkäuferin aufgestellt und in grosser Zahl an die Kunden gebracht. An mich. Ich kaufe mir die CD, komme nach Hause und lade sie auf meinen Computer. (Welcher ganz bestimmt von vielen Menschen und Maschinen geplant, gebaut, designt, verpackt, versandt, verkauft und gekauft wurde).

Vom PC auf den iPod

Über das Programm iTunes welches von hellen Köpfen bei Apple entwickelt wurde, lade ich die Musik auf meinen PC und von dort aus fast automatisch auf meinen iPod. Dieser wurde übrigens von vielleicht denselben Genies entwickelt und umgesetzt wie das iTunes. Für die Herstellung, Vermarktung, Verpackung und den Verkauf der iPods sind bestimmt wider viele wackere Hände und Köpfe im Einsatz.

Soweit einmal die eher direkt betroffenen Personen. Zum Schluss zähle ich noch einige auf, welche in der Entstehungsgeschichte keinen Platz gefunden haben.

Instrumentebauer (Als Überbegriff für alle Beteiligten welche Schlagzeuge, Gitarren, Bässe,... herstellen).
Transport und Verkauf der Instrumente
Probelokalvermieter, Manager der Band, Hersteller der technischen Geräte im Tonstudio (Mikrophone, Computer, Mischpulte, Boxen,...)
Papierfabriken (Booklet, Notizzettel der Band, Verträge,...)

An dieser Stelle stelle ich fest, dass diese Liste wohl unendlich sein würde. Denn man könnte zurückgehen bis zu den Bauern, welche einst die Bäume Pflanzten aus welchen jetzt das Papier für das Booklet hergestellt wird. Das Netz ist gigantisch gross und überlappt sich mit anderen Produktionsschritten in der ganzen Wirtschaft.

Das notieren dieser Entstehungsgeschichte hat mir klar vor Augen geführt, dass wohl einfach alles irgendwo zusammenhängt.
http://nachhaltigkeitsmodul.blogspot.com/2008/02/gruppenweblogs.html

Freitag, 27. Februar 2009

Passivhaus Energieverbrauch auf Sparflamme

Ein weiterer Artikel aus dem Tagblatt (25. 02.09) beschreibt so genannte Wohlfühl-Oasen. Es handelt sich dabei um ein Passivhaus. Passivhäuser produzieren mehr Energie, als sie selbst benötigen. Möglich soll dies durch eine Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumbelüftung, Solarzellen und Photovoltaik-Kollektoren gemacht werden. Die Erdwärme erlaubt es sogar, den Boden zu heizen. Den überschüssigen Strom können die Besitzer verkaufen und in das Stromnetzwerk einfliessen lassen. Ich finde diese Idee des Passivhauses gut, weil die überschüssige Energie nicht einfach in die Umwelt hinaustritt sondern weiter gebraucht werden kann. Ebenfalls ist das Passivhaus gut Isoliert, somit tritt wenig Wärme in die Umwelt hinaus.

schnelles Schmelzen des Polareis

Auf folgenden Artikel bin ich beim Durchlesen der NZZ (25.02 09) gestossen.In Genf wurde eine Studie vorgestellt, wonach die Pole am Nord- und Südpol schneller schmelzen würden, als bisher angenommen. Jährlich steigt der Meeresspiegel um 3 Millimeter und die Folgen sind fatal: Mehrere Millionen Menschen, die in Küstenregionen wohnen, werden vor dem Anstieg des Meeresspiegels bedroht.Weiterhin stellt das Methan, ein Klimagas, welches eine weitere Erwärmung der Erde bewirkt, eine grosse Bedrohung dar. Dieses wird vor allem durch das Auftauen von Permafrostböden freigesetzt.Im Film „einen unglaubliche Wahrheit“ haben wir die Folgen dieses beschleunigten Schmelzvorgangs bereits gesehen. Riesige Küstengebiete würden einfach vom Meer verschluckt werden.

Der Umwelt zuliebe

Die SVP glaubt nicht an Klimaerwärmung – Tagesanzeiger vom 23. 2. 2009


„Die SVP sieht die Diskussion um die Klimapolitik von „Ideologie und Angstmacherei“ geprägt“.
„Die SVP hält die Erwärmung für nicht dramatisch“ ... „der Einfluss des Menschen aufs Klima unklar.“

Im Artikel steht zudem geschrieben, dass sich die Schweiz nur dann an Zielen, die eine Einschränkung CO2 Emission betreffen, beteiligen dürfe, wenn alle anderen aussereuropäischen CO2-Emissions-Grössen mit an einem Strick zögen und mitmachen würden.

Dabei vergisst die liebe SVP, dass Veränderungen im Kleinen geschehen und von da weiter getragen werden müssen. Hier könnte die Schweiz mit andern Ländern als Vorbild voraus gehen.

Angenommen eine Gruppe ist in den Ferien gewesen in einem Chalet. Zum Schluss muss es geputzt werden. Es sind 5 Leute. Einer davon sitzt nur rum und raucht – dann kommt der 2. und findet, wenn der nicht mithelfe müsse er auch nicht und überlässt den anderen damit umso mehr Arbeit.
Zu dritt haben Sie keine Chance fertig zu werden – also müssen sie den 4. und 5. unbedingt mobilisieren und überzeugen mitzuhelfen – schliesslich ist der angefallene Dreck und Abfall auch von ihnen und 2. haben sie ansonsten keine Chance, das Ziel zu erreichen.

Fünfhundert Ideen für eine bessere Welt – Tagesanzeiger vom 23. 2. 2009


Ein Artikel über das Buch „World Changing“ von Alex Steffen

Nachhaltigkeit wird angesprochen als ein Begriff, der bei einem als solches in die Runde geworfen, kein Schaudern oder Wimpernzucken auslöst – „der uns vielfach kalt lässt, keine Emotionen schürt“.
Das Buch „World Changing“ wirkt dem entgegen indem es Hoffnung ermöglicht den Kampf nicht aufzugeben, bzw. den Mut nicht zu verlieren und regt dadurch an „Nachhaltigkeit in die Tat umzusetzen“

Im Buch werden viele gute bereits seit langem bekannte Ideen aufgezeigt. Handfestes wird geboten. Als ein Beispiel wird ein Zertifikat für ein Produktdesign erwähnt, das an Hersteller abgegeben wird, die mit null Abfall auskommen oder den anfallenden Abfall rezyklieren oder kompostieren.
Der Inhalt des Buchs scheint ansprechend zu sein, weniger aber das Layout. Eine Empfehlung sich dieses Buch zu kaufen, wird durch den Autoren aber ganz klar abgegeben.

Wir dürfen unseren Einfluss nicht unterschätzen. Wenn uns ein Buch dabei Umsetzungsideen, Informationen zu allerlei Themen zeigt, macht es Mut selber aktiv zu werden.
Wenn kleine Dinge, kleine Veränderungen im Alltag oder im Geschäftleben aufgezeigt werden, die bereits gutes bewirken, werden wir sicher auch angeregt anderen von Möglichkeiten Ideen, Projekte zu berichten und wir merken, was überhaupt aller machbar wäre.

Mittwoch, 25. Februar 2009

grüne Tropenfische

Hamburg und Stockholm sind „Grüne Hauptstädte“ (24.02.09, Tagblatt)

Die beiden Städte wurden durch die Europäische Kommission in Brüssel zu den „Grünen Hauptstädten Europas“ gekürt.
Sie hätten eine gute Luftqualität und viele Grünflächen. Ausserdem können Stockholm und Hamburg "mit ihren Massnahmen zur Bekämpfung von Luftverschmutzung, Verkehrsaufkommen, Staus, Treibhausgasen sowie zur Abfall- und Abwasserbewirtschaftung anderen Städten in Europa als Vorbild dienen."
Der Preis besteht nicht aus Geld. Die Auszeichnung soll vor allem andere Städte zum umweltbewussten Engagement anregen.

Im Artikel sind alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit enthalten, der Schwerpunkt liegt aber auf der ökologischen Dimension. Durch das umweltbewusste Verhalten der beiden Städte fügen sie der Umwelt weniger Schaden zu und tragen so zum Klimaschutz bei.
Dadurch, dass „das Engagement für die Umweltpolitik einer angemessenen Finanzierung gegenübersteht“, ist auch die ökonomische Dimension vertreten.
Ein Ziel der Auszeichnung besteht darin, andere Städte zum umweltbewussten Handeln anzuregen. Die soziologische Dimension ist somit auch im Thema enthalten.


Feinschmecker gefährden Tropenfische (23.02.09, Tagblatt)

Verschiedenste Korallenriffe rund um Malaysia, Philippinen, Indonesien, Papua-Neuginea, Osttimor und den Salomonen-Inseln sind in Gefahr. Einerseits werden die Fischarten durch die Fischer bedroht, andererseits leiden sie auch unter der ansteigenden Wassertemperatur aufgrund der Klimaerwärmung.

Hier ist vor allem die ökologische Dimension angesprochen. Es geht um Tiere und Pflanzen welche im Meer leben und aufgrund von menschlichem Verhalten vom Aussterben bedroht sind. Die soziologische Dimension wird somit auch gestreift.
Eine kleine Zwischenmeldung der Administratorin:

Ich teile allen Mitbloggerinnen der Nachhaltigen Zukunft mit, dass unsere Gruppe um ein Mitglied reicher geworden ist.

An dieser Stelle: Herzlich willkommen Islay.
Von Raketenunfällen und Atomkraftwerken

Atomkraft spaltet die Schweiz

In diesem Bericht handelt es sich um die Resultate einer Umfrage (Perspektive Schweiz) des Vereins "Vernunft Schweiz" 20903 Personen wurden zu verschiedenen Problembereichen befragt. Die Mehrheit davon möchte mit Energiesparmassnahmen die Stromlücke bekämpfen. 56% seien sogar bereit einen Aufpreis von 20% für Strom aus erneuerbaren Energien zu bezahlen.
So weit so gut dachte ich mir, bis ich weiter gelesen habe.

50% der Bevölkerung möchten andererseits aber weiterhin Atomkraftwerke betreiben oder sogar noch
zusätzliche errichten!

Die halbe Schweiz? Das kann ich mir fast nicht vorstellen. Es gibt mittlerweile einige alternativen zum Atomstrom, welche auf erneuerbaren Ressourcen basieren und weit weniger Risiken tragen. Laut der Grünen Partei Schweiz hat eine französische Studie ergeben, dass Atomstrom auch nicht ökonomisch sei. Mit den Milliarden welche in ein neues AKW investiert werde, könnte man durch Stromeffizienz und erneuerbare Energien die doppelte Menge Strom produzieren, und bis zu 15 mal Mehr Arbeitsplätze schaffen.



Klima-Satellit stürzt ins ewige Eis

In meinem zweiten Bericht las ich von einem missglückten NASA Projekt. Für unser Modul interessant ist die Aufgabe des Satelliten. Das er sein Ziel verfehlt hat, ist um so tragischer.

Ziel des Satelliten wäre gewesen, die geographische Verteilung von CO2 in der Atmosphäre zu messen und Veränderungen in der CO2- Verteilung zu untersuchen. Der Satellit sollte den Forschern ein komplettes Bild liefern über die CO2-Emissionsquellen und über jene Vegetationsgebiete, welche besonders viel des Klimagases aufnehmen können.
Laut dem Forscher Ralph Basilo sei das heutige CO2 Messsystem auf unserem Planeten äusserst lückenhaft.
Um genauere Vorhersagen über den Klimawandel zu machen, sei es allerdings notwendig, dass man exakte Messungen als Grundlage habe.

Ich finde es äusserst bedauernswert, dass diese Mission der NASA gescheitert ist. Ich denke, dass dieser Satellit wichtige Erkenntnisse zum Klimawandel gebracht hätte.

Quellen:
http://tagesschau.sf.tv 25.2.09 (Klima-Satellit)
http://www.tagblatt.ch/aktuell 24.2.09 (AKW)






Zeitungsartikel

Es wird wohl bald mehr und bessere Möglichkeiten geben, unsere natürlichen Energiequellen effizienter zu nutzen.
Ich habe von Fenstern gelesen (www.nzz.ch), welche man per Knopfdruck so steuern kann, dass sie entweder abblenden, oder die Strahlen sehr gut in den Raum reflektieren lassen, sodass dieser erhellt wird. (dies geschieht mit kleinen Spiegelchen, welche die Sicht des Menschen vor dem Fenster nicht wirklich beirren sollten, man sieht lediglich eine leichte Schattierung)
Ein weiterer wichtiger Vorteil dieser Fenster ist, dass sie gleichzeitig mit der Helligkeit auch die Temperatur im Raum regulieren.

Ich persönlich finde es wehr wichtig, dass man sich vermehrt auf die Suche nach solchen umweltfreundlichen Erfindungen macht.
Ich kann mir nämlich irgendwie trotz der aufrüttelnden Zahlen nicht richtig vorstellen, dass die Menschheit bereit ist, einen wirklichen Verzicht zu leisten.
Das würde bedeuten, dass neue Produkte ebenso gut aber weniger umweltschädlich sein sollten, um den Ansprüchen zu genügen. (allerdings dürfen auch die Kosten nicht aus den Augen gelassen werden, denn die Bereitschaft mehr zu bezahlen ist ebenfalls sehr begrenzt)



Ein weiterer Artikel, den ich gelesen habe (www.tagblatt.ch) spricht die Ungerechtigkeit auf der Welt an. Diese haben sich in einem bedeutenden Ausmass durch die Konsequenzen der unbedachten Lebensweise, welche vor Allem in den ärmeren Ländern immer deutlicher zu spüren ist, intensiviert. Wie könnte es auch anders sein, als dass die Länder, welche am wenigsten dazu beigetragen haben, am deutlichsten spüren müssen, was alles verloren geht.
In meinen Augen ist das ein Vorzeigebeispiel dafür, wie unsere Welt „funktioniert“, oder wie wir es uns eingerichtet haben…

Donnerstag, 19. Februar 2009

Limit Erde

·Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Ich habe mit 1.3 Welten und 6.9 Tonnen in beiden Befragungen relativ tiefe Werte. Ich denke jedoch, dass diese Resultate um einiges in die Höhe steigen könnten, wenn ich von zu Hause ausziehe. Als Studentin benötige ich weder ein Auto, noch habe ich Geld, für weite Flugreisen oder sonstige Aktivitäten, welche einen hohen CO2 Verbrauch hätten. Hat man jedoch einen eigenen Haushalt übernimmt man auch Verantwortung dafür. Was ich jetzt zum Teil wohl habe, aber trotzdem mich in meinem Leben an die bereits bestehenden Gewohnheiten anpasse.

Nun noch etwas zu den beiden Fragebögen. Der 2. Bogen war wohl etwas weniger ansprechend gestaltet, doch um einiges genauer strukturiert. Trotzdem hatte ich oft das Gefühl, meine Antworten nicht klar eingeben zu können. Natürlich benötige ich im Moment eher wenig und belaste die Umwelt dementsprechend. Doch weiss ich auch, dass es wieder andere Monate gibt, in denen mein CO2 Ausstoss sicherlich um einiges höher wäre. In „durchschnittlichen Angaben“ ist es aber noch relativ schwierig dies wahrheitsgetreu anzugeben. Darum denke ich, dass meine Ergebnisse gut auch höher ausfallen könnten.


Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

In der ersten Befragung empfand ich das Resultat fassbarer. 1.3 Erden, da sehe ich ein Bild, sehen den Drittel, der zu viel ist und von der Erde nicht getragen werden kann. Trotzdem ist die 2. Befragung sicherlich exakter, weil auch genauere Angaben gemacht werden mussten.


Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Vollständiger Umstieg auf Bio –und saisonale Produkte, Umstieg auf Ökostrom, Warmwasser mit Solarenergie, Einsatz von Energiesparlampen
Als Studentin in meiner jetzigen Lage werde ich vor allem in Einkaufen von Nahrungsmittel auf das Herkunftsland oder Biolabel achten. Wichtig erscheint mir aber einfach dieses Bewusstsein, dass wir selbst einen Teil der Erde ausmachen und als solchen Teil mit unserer Lebensform auch mitwirken und nichts dadurch entschuldigen, dass es „sowieso nicht darauf an kommt“.

Dienstag, 17. Februar 2009

Weniger als andere und doch viel zu viel!

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

1, 9 Planeten

7,3 Tonnen CO2

Ich bräuchte also 1,9 Planeten um meine momentane Lebensweise nachhaltig zu ermöglichen. Ich frage mich, wo der Wert läge, würde ich ein Auto fahren – wahrscheinlich nicht mehr unter dem Schweizer Durchschnitt. Bei der 2. Umfrage liege ich unter dem Österreichischen Durchschnitt – ich nehme an, dass die Schweiz einen ähnlichen Wert aufweist.


Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Wo ich bei der 1. Auswertung 1, 9 Planeten brauche, um meinen Lebensstandard in dieser Form zu ermöglichen, sehe ich in der 2. Auswertung meinen CO2 – Verbrauch, welcher 7,3 Tonnen beträgt.

Es gab unter den Fragen der 1. Befragung einige, die ich nicht eindeutig beantworten konnte. Alleine die Fragen zu lesen und zu wissen, dass es da eine klar bessere Verhaltensweise gäbe, regte sehr zum Nachdenken an.

Die Befragung 2 ist konkreter, sie fragt genauer nach und macht direkt Vorschläge, wo man durch eine Veränderung wie viel einsparen könnte. Dies erscheint mir sehr anschaulich und motivierend - so sehe ich, was ein Verändern meines Verhaltens bereits ausmacht.


Wo liegen meine Verbesserungspotenziale?
Was ist meine Einschätzung dazu?

Ich kann viele kleine Dinge verändern, aber auf die wahrscheinlich entscheidenderen (auf den Wert mehr einflussreichen) Bereiche habe ich in der momentanen Wohnlage noch keinen Einfluss.

Was sicher problemlos möglich ist und ich sowieso schon seit längerem vor hatte, ist wirklich überall Sparlampen ein zu setzen.
Auf Bio-Labels achte ich teilweise bereits –möchte darauf aber vermehrt schauen(vor allem wenn ich dann verdiene ist dies besser möglich!).
Dies wir mir auch im 2. Test vorgeschlagen.

Die „Flug- oder Zug-Frage“ stelle ich mir bei jeder Reise v.a. innerhalb Europas
Je nach angestrebtem Reiseziel, hängt diese Entscheidung sehr stark mit dem Finanz- und Zeit-Budget zusammen, das ich habe. Durch ein Umsteigen auf den Zug könnte ich sicher vieles einsparen.

Die Wohnsituation zu verändern, wäre die einflussreichste Möglichkeit zu einem kleineren CO2- Verbrauch – dies ist aber gleichzeitig der Bereich, den ich am wenigsten verändern kann.
Ich beginne also besser schon mal da, wo ich Einfluss habe und die Möglichkeit der Umsetzung unmittelbar bei mir, also meinem Kauf- bzw. Konsumverhalten und meiner Lebensweise liegt.

Weltenverbraucher und Co2 Verbrecher

Meine Resultate:

1,7 Planeten

7,1 t Co2

Meine Beurteilung:

Mein Ökologischer Fussabdruck liegt ganz klar unter dem durchschnittlichen Schweizer Fussabdruck, welcher bei guten 2,9 Planeten angesetzt ist. Erschreckend. Ich hätte nicht gedacht, dass ich als meist ÖV benutzende Studentin doch 1,7 Planeten beanspruche. Durch diesen Test wurden mir allerdings die Augen geöffnet, dass ÖV- fahren allein nicht genügt, um etwas zu bewirken.

Zu meiner Co2 Ausstoss Verteidigung: Wir wohnen in einem Wohnblock, welcher wohl schon einige JahrHUNDERTE auf dem Buckel hat. Zimmer lüften müssen wir eigentlich selten, da es durch alle Ritzen und Spalten zieht. Die Gemeinsame Waschmaschiene scheint noch älter als das Gebäude selbst zu sein.

Als Student(in) spart man wo man kann. Ich schaue, dass wir möglichst Strom sparen. Sparlampen, A+ Kühlschrank, alle Elektro Geräte ausschalten (Steckleisten mit Ein/Aus Schalter).
Natürlich spart man auch beim Wohnen, was einem dann zum Verhängnis wird, wenn die persönliche Co2- Wahrheit ans Licht kommt.

Unterschiede der Fragebogen

Zum einen unterscheiden sie sich in der Anzeige der Resultate. Der WWF Fragebogen zeigt das Ergebnis in Planeten auf, während der Co2 Rechner den Co2 Ausstoss in Tonnen angiebt.

Ausserdem unterscheidet sich der Aufbau der Fragebogen. Der WWF analysiert einen Tagesablauf, wobei Angaben zum wohnen, konsumieren, reisen, u.s.w. ausgewertet werden.
Beim Co2 Rechner scheint die ganze Sache etwas genauer unter die Lupe genommen zu werden. Die Themebereiche unterscheiden sich zwar nicht gross, die Angaben müssen jedoch viel exakter gemacht werden.

Verbesserungspotenziale

Laut Co2 Rechner könnte ich meine Emissionen um 3t verringern, indem ich mehr Bio-Produkte kaufen, auf Ökostrom umsteigen, mein Warmwasser aus Solarengergie ziehen, und meine Heizung mit Fernwärme aus Biomasse betreiben würde. Das einzige was ich aus diesen Vorschlägen momentan erfüllen könnte, wenn ich Geld hätte, wären die Bio Produkte. Da ich allerdings noch nichts verdiene muss das wohl auch noch bis zum Sommer warten.

Der WWF schlägt ähnliche Möglichkeiten vor, wie z.B. Wassersparer an allen Wasserhähnen, Sonnenkollektoren, Storm nur vom Naturemade-Star Label zu beziehn oder Bio Lebensmittel zu kaufen.

All diese Möglichkeiten sind momentan recht schwer umzusetzen (als arme Studentin in einer uralten Wohnung). Umso stolzer bin ich auf meine Eltern, welche sich jetzt gerade Solarzellen aufs Dach bauen lassen.

Welten und Tonnen

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Mein Resultat aus der ersten Befragung lautet 3 Welten und aus der zweiten Befragung 7.9 Tonnen.

Besonders das erste Resultat hat mich überrascht! Ich hätte nicht gedacht, dass ich in etwa im schweizerischen Durchschnitt liege, da ich zum Beispiel immer die öffentlichen Verkehrsmitteln benutze und auch auf den Stromverbrauch achte.
Wahrscheinlich liegt das hohe Resultat daran, dass ich im letzten Jahr zweimal mit dem Flugzeug in die Ferien gegangen bin. Einer der Flüge dauerte insgesamt etwa 28 Stunden.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Während ich bei der ersten Befragung nur gerade im schweizerischen Durchschnitt liege, habe ich bei der zweiten Befragung etwas besser abgeschnitten. Das erste Resultat wird im Mass „Welten“ angegeben und das zweite in „Tonnen“.

Es fiel mir auf, dass der zweite Fragebogen viel ausführlicher war und auch strukturierter. Die Fragen waren aufgeteilt in verschiedene Bereiche (Mobilität, Ernährung und Wohnen). Die Gestaltung des WWF-Fragebogens empfand ich als ansprechender.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Auf jeden Fall werde ich dieses Jahr nicht mehr so lange und weit fliegen (hatte ich sowieso nicht vor). Ausserdem achte ich vielleicht mehr darauf, Bio-Produkte einzukaufen, Energiesparlampen zu benutzen und elektronische Geräte nicht mehr auf Stand-by-Betrieb zu stellen.


Eigentlich wäre es ganz einfach, etwas mehr auf die Umwelt zu achten.

Co2 und anderes...

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Ich brauche 1.9 Welten
Ich brauche 8.7 Tonnen

Vor allem das erste Resultat hat mir zu denken gegeben.
Es ist unvorstellbar, dass man ein für unsere Verhältnisse ein „normales „ Leben führt (und in diversen Breichen besonders Acht gibt) und trotzdem solche Ansprüche stellt.


Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Befragung über den Co2Verbrauch war um einiges ausführlicher als die Sache mit den Fussabdrücken. (möglicherweise ist die wwf-Umfrage auf Kinder ausgerichtet)
Dort habe ich vor allem aufgrund meiner Wohnsituation sehr schlecht abgeschnitten!


Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Im letzten Jahr bin ich zweimal im europäischen Raum geflogen, da gäbe es sicherlich Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings fällt es mir immer wieder auf, wenn ich mich mit der Buchung beschäftige, dass die Angebote (rein finanziell betrachtet) der Fluggesellschaften um einiges besser sind! (hinzu kommt, die Tatsache, dass fliegen weniger zeitintensiv ist.)
Ein weiterer Punkt ist bestimmt meine Wohnsituation. (bei der Co2 Berechnung war dies deutlich ersichtlich) Ich wohne in einem relativ alten Mietshaus im obersten Stock, die Isolation ist dementsprechend nicht sehr gut, was zu hohem Energieverbrauch (vor Allem durch Heizkosten führt!).

Mir ist bewusst (und durch diese Zahlen einmal mehr bewusst geworden), dass ich auf einem Fleck der Erde lebe, der sich Vieles auf Kosten anderer herausnimmt. Ich persönlich versuche vor allem durch kleine Taten im Alltag, dieses etwas unter Kontrolle zu bringen.
Weiter empfinde ich als sehr wichtig, dass man sich nicht nur ein schlechtes Gewissen macht, sondern, auch geniesst und schätzt, was man zur Verfügung hat.

Montag, 16. Februar 2009

Begrüssungswort

Seid gegrüsst liebste PH - Mitbloggerinnen

Willkommen im Intercity nach Haltige Zukunft... Dies ist die letzte Station unserer Reise... bitte anschnallen und los gehts...