Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam sein, achtsam werden

Durch das Modul mache ich mir bereits viel mehr Gedanken über alltägliche Handlungen, Angewohnheiten oder Verhaltensweisen.

Das "Post-it" hatte auf mich, ohne dass ich es überhaupt zu sehen brauchte, eine noch grössere Wirkung auf mein Verhalten als die letzten Vorlesungen.

Beim Einkauf von Gemüse achtete ich plötzlich konsequent darauf, dass ich nur Gemüse aus der Schweiz kaufte.
In der Wohnung lösche ich nun so gut wie immer das Licht, wenn ich einen Raum verlasse, was ich vorher nie so konsequent gemacht hatte.

Achtsam sein bedeutet für mir wach sein, wahrzunehmen, was um mich geschieht, mich fragen, ob das wirklich nötig ist usw. Dabei muss ich gegen die allfällige Bequemlichkeit und das Ausweichverhalten oder die Entschuldigungen angehen...
Es ist ein Prozess, der abläuft.
Wie einfach es sein, kann wenn man das alte Muster abgelegt hat und das neue automatisiert hat, zeigt bei mir die Tatsache, dass ich die WC-Spüle nicht durchlaufen lassen, sondern, wo immer möglich nur kurz spüle und z.B. den Spülknopf gleich wieder hochziehe. Diese Handlung ist bereits so automatisiert, dass sie keinerlei Anstrengung bedarf. Dies ist auch mein Ziel. Umzugewöhnen!.

2 Kommentare:

  1. Eigentlich wirklich wahnsinnig, wie wenig es bedarf um seine alten Muster abzulegen! und trotzdem wie viel es bedarf, dass man die alten Muster endlich ablegt..
    sobald dieser Prozess nämlich abgelaufen ist, kann man es sich kaum mehr vorstellen, es anders zu machen. Ich merke dies bei mir im Abwasch, wo ich es mir wie als eine Herausforderung zum Ziel gemacht habe, einfach nur soviel Wasser wie nötig zu gebrauchen und den Hahnen nicht einfach immer fliessen zu lassen. Auch wenn diese Handlung den Wasserverbrauch nicht wirklich einschränkt, v.a bei meinen eher seltenen Abwascheinsätzen.. aber setzt man sich etwas zum ziel freut es einen es möglichst in vielen Bereichen umzusetzen.

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  2. Hej!
    Es geht uns da glaub ich, allen aähnlich. vieles haben wir schon immer beachtet, viel neues ist dazu gekommen und noch ganz ganz vieles weiters gäbe es zu tun.

    zur WC-Spülung habe ich noch eine kleine anekdote:
    als ich noch klein war, gingen wir (meineEltern und ich) zu meinem götti auf besuch, um sein neues Haus zum ersten mal zu sehen. irgendwann musste ich dann auf die toilette, wie ich es mich gewohnt war, wollte ich die Spülung sofort wieder stoppen, leider passierte dabei ein kleines missgeschick:ich riss den deckel ab. ich blieb noch einige zeit in der toilette, weil ich mich nicht so recht traute, mein missgeschick mitzuteilen, bis ich mich dann doch auf den weg zu meinem götti machte. -natürlich war alles halb so schlimm! :-)

    nun seither, denke ich immer daran die spülung zu stoppen! (und das sogar mit gefühl... ;-))

    übrigens tut es unserer wasserrechnung sicher gut, wenn wir zu zweit darauf achten! ;-)

    gruss, christina

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