Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam wahrehmen, achtsam werden

Durch ein Post-it an dem Badezimmerspiegel wurde ich jeden Morgen früh daran erinnert achtsam zu sein, bzw. noch achtsamer zu werden. Dieses Modul hat mir so oder so schon die Augen geöffnet. Herkunftsländer auf Lebensmitteln und laufende Wasserhähnen blieben meinem Auge nicht verborgen.

Ich habe gemerkt, dass ich in dieser Woche jedoch noch ein wenig aufmerksamer wurde, vor allem dann, wenn ich meine Mitmenschen, und Mitbewohner beobachtete. Jetzt brennt keine Lampe mehr in unserer Wohnung, welche nicht direkt einen Menschen beleuchtet.

Bei mir selbst habe ich vor allem darauf geachtet auch konsequent zu handeln. Ein Beispiel ist der Kauf von Lebensmitteln. Vor dieser Post-it Aktion achtete ich einfach darauf, woher die Produkte kamen. Wenn ich allerdings gerade Lust hatte auf die, ein bisschen schönere Orange von etwas weiter her, habe ich sie trotzdem gekauft. Diese Woche war Schluss mit diesen halben Sachen. Man muss ab und zu einfach ein Bisschen streng zu sich selbst sein. (und nicht so schöne Orangen schmecken ebenso gut).

Beim Stromverbrauch und dem "Standby-Problem" sind wir zu Hause sehr gut eingerichtet mit Steckleisten, welche einen Hauptschalter haben. Ich musste mich nur noch etwas an der Nase nehmen, um auch meinen Laptop an diesen anzuschliessen, obwohl eine andere Steckdose vielleicht näher bei mir wäre.

Ich habe gemerkt, dass man nie achtsam genug durchs leben gehen kann. Es gehen keine Zeitungsartikel in welchen die Problematik der Klimaerwärmung vorkommen, spurlos an mir vorbei. Ich denke, dass ich das Post-it Zettelchen gerade noch eine Woche hängen lasse und schaue, was mir sonst noch so auffällt.

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