Freitag, 6. März 2009

THE PAPER-JOURNEY

Bevor wir ein Stück Papier in den Händen halten, macht dies eine weite Reise, der wir uns oftmals nicht bewusst sind. Ganze Wälder werden dazu gerodet und ein enormer Wasser- und Energieverbrauch ist nötig, um ein Heft oder ein Blatt Papier in den Händen zu halten. Werfen wir das verwendete Papier einfach weg, so entziehen wir es dem Kreislauf. Dies geschieht vor allem mit Taschentüchern und WC-Papier.

Ein möglicher Weg:
In den riesigen Wäldern Schwedens oder Finnlands wächst ein Teil des Holzes, das später für die Papierproduktion gefällt wird.
Ein Weg der Papierherstellung führt z.B. von Schweden mit dem Schiff zur Papier-Herstellung nach Japan, dann mit dem Schiff zurück nach Europa, nach Amsterdam, von da weiter mit dem Schiff zum Rheinhafen in Basel um da verladen zu werden und zur Endverarbeitung irgendwo in der Schweiz zu landen. Von der Endverarbeitung geht’s dann per LKW ins Verkaufslager- oder –Läden, wo wir einkaufen und dann mit dem Papier im Drucker oder dem Heft in der Schule dasitzen und fröhlich reinkritzeln, Notizen machen, Arbeitsblätter gestalten usw.
Es sind enorm viele daran beteiligt, viele Arbeitsschritte in der Produktion, aber auch im Transport.

Spannende Aussagen aus diversen Quellen:
Der Wasserverbrauch für weisses Papier ist etwa 6x höher als jener für Altpapier.
Alle 2 Sekunden wird ein Urwald von der Fläche eines Fussballfeldes abgeholzt.“
Jeder 5. Baum wird für die Herstellung von Papier gefällt.

Definition von „urwaldfreundlich“ (uf)
«Verzicht auf Holz und Holzprodukte aus Raubbau. Stattdessen werden FSC-zertifiziertes Holz und/ oder Holz aus der Schweiz oder dem benachbarten Ausland verwendet. Zudem wird wo immer möglich Recyclingpapier eingesetzt. Ist hochweisses Papier notwendig, soll FSC-Papier benützt werden.»

Quellen:
www.robinwood.de
http://www.terra-human.de/journal/web_entry.php?id=408
www.wikipedia.de

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