Freitag, 20. März 2009

Eine Stunde Wald-pur

Einen ähnlichen Auftrag beinhaltete der SOL Auftrag vom Vertiefungsstudium "Welt erleben und entdecken". Dort handelte es sich allerdings um einen ganzen Tag, den wir möglichst alleine im Wald und nicht auf belebten Wegen verbringen sollten. Als ich diesen Wochenauftrag las, freute ich mich richtig darauf, diese Erfahrung noch einmal zu machen und mir die Gedanken vom SOL nochmals durch den Kopf gehen zu lassen.

Ich machte mich also auf den Weg in Richtung Brand in St. Georgen machte, achtete ich darauf möglichst keinen Menschen zu begegnen. Ich suchte mir ein lauschiges Plätzchen wo ich mich an diesem sonnigen Nachmittag mit einer Thermoskanne Tee für ein Stündchen verweilen würde.

Dem Wald zuhören:

Man hört wie der Frühling erwacht ist. Die Vögel und die Pflänzchen erwachen aus dem "Winterschlaf". Überall schauen kleine Bärlauchblättchen zum Boden heraus. Ich beobachte einige Ameisen bei ihrer Arbeit. Als ich gemütlich an meinem Tee nippte, konnte ich kleine Käfer beobachten. Entfernt hört man Autos, und Flugzeuge...Was wäre, wenn irgendwann nur noch der Stadtlärm bleiben würde?? Keine Wald-Oasen mehr um sich zu erholen? Es fällt mir auf, was wir alles zerstören, wenn wir weiterhin so leben wie bisher. Wir, mit dem Fach BNE, werden jetzt extrem wachgerüttelt. WAS IST MIT DEM REST DER WELT??

Jetzt geniesse ich den Wald noch extremer. In vollen Zügen Sonne tanken und frische Luft einatmen. Ich geniesse was ich noch kann, bevor ich mich auf den Weg zurück in den Stadt-Stress mache.

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