1.) Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Manche Mitglieder fanden es schwierig, Gegenstände auszusuchen, welche wirklich einen Wert oder eine Bedeutung für einen selbst hat. Anderen fiel es einfach.
2.) Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus?
Die Gegenstände sollten einen Wert haben und trotzdem entbehrbar sein. Also Dinge, welche mal eine Bedeutung für einen hatte, diese jedoch mit der Zeit verloren ging.
3.) Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzes mit? Warum?
Nachdem die Sachen gefunden wurden, konnten alle die Gegenstände leichten Herzens mitnehmen. Die Tatsache, dass jemand vielleicht Freude an den Dingen haben könnte, half uns dabei die Gegenstände mitzunehmen.
4.) Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Minahme vorzufinden?
Da man selbst Gegenstände mitgebracht hatte, fiel es leichter, Dinge mitzunehmen. Manchmal brauchte es trotzdem Überwindung, etwas mitzunehmen. Die Bring und Hol Aktion regte zum Nachdenken an. Brauche ich diesen Gegenstand wirklich? Weshalb besitzen wir so viele Dinge, die wir eigentlich entbehren können? ...
5.) Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?
Das macht uns nichts aus. Die Freude über weggegangene Sachen überwiegt.
6.) Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum?
Wir haben alle weniger genommen als gebracht. Dies deshalb, da wir uns genauer überlegten, ob wir den Gegenstand wirklich gebrauche können.
7.) Wie könnte eine solche "Bring- und Hol-Aktion" in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
Die Kinder bringen eine gewisse Anzahl Gegenstände mit und breiten diese aus. In verschiedenen Runden wird zuerst geschaut, dann getauscht. Wichtig dabei ist, dass zu Beginn gewisse Regeln festgelegt werden (man darf nur soviele Gegenstände mitnehmen wie man gebracht hat, ...)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen