Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
1, 9 Planeten
7,3 Tonnen CO2
Ich bräuchte also 1,9 Planeten um meine momentane Lebensweise nachhaltig zu ermöglichen. Ich frage mich, wo der Wert läge, würde ich ein Auto fahren – wahrscheinlich nicht mehr unter dem Schweizer Durchschnitt. Bei der 2. Umfrage liege ich unter dem Österreichischen Durchschnitt – ich nehme an, dass die Schweiz einen ähnlichen Wert aufweist.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Wo ich bei der 1. Auswertung 1, 9 Planeten brauche, um meinen Lebensstandard in dieser Form zu ermöglichen, sehe ich in der 2. Auswertung meinen CO2 – Verbrauch, welcher 7,3 Tonnen beträgt.
Es gab unter den Fragen der 1. Befragung einige, die ich nicht eindeutig beantworten konnte. Alleine die Fragen zu lesen und zu wissen, dass es da eine klar bessere Verhaltensweise gäbe, regte sehr zum Nachdenken an.
Die Befragung 2 ist konkreter, sie fragt genauer nach und macht direkt Vorschläge, wo man durch eine Veränderung wie viel einsparen könnte. Dies erscheint mir sehr anschaulich und motivierend - so sehe ich, was ein Verändern meines Verhaltens bereits ausmacht.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale?
Was ist meine Einschätzung dazu?
Ich kann viele kleine Dinge verändern, aber auf die wahrscheinlich entscheidenderen (auf den Wert mehr einflussreichen) Bereiche habe ich in der momentanen Wohnlage noch keinen Einfluss.
Was sicher problemlos möglich ist und ich sowieso schon seit längerem vor hatte, ist wirklich überall Sparlampen ein zu setzen.
Auf Bio-Labels achte ich teilweise bereits –möchte darauf aber vermehrt schauen(vor allem wenn ich dann verdiene ist dies besser möglich!).
Dies wir mir auch im 2. Test vorgeschlagen.
Die „Flug- oder Zug-Frage“ stelle ich mir bei jeder Reise v.a. innerhalb Europas
Je nach angestrebtem Reiseziel, hängt diese Entscheidung sehr stark mit dem Finanz- und Zeit-Budget zusammen, das ich habe. Durch ein Umsteigen auf den Zug könnte ich sicher vieles einsparen.
Die Wohnsituation zu verändern, wäre die einflussreichste Möglichkeit zu einem kleineren CO2- Verbrauch – dies ist aber gleichzeitig der Bereich, den ich am wenigsten verändern kann.
Ich beginne also besser schon mal da, wo ich Einfluss habe und die Möglichkeit der Umsetzung unmittelbar bei mir, also meinem Kauf- bzw. Konsumverhalten und meiner Lebensweise liegt.
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Kompliment zu deinen tiefen Werten! Jetzt erklärt sich auch, weshalb ich das letzte Mal in eurer Wohnung so dermassen geschlottert habe, weil die Heizungen nicht eingestellt waren... Nein, stimmt ja gar nicht!
AntwortenLöschenIch will wie du dann so richtig mit dem Energiesparen loslegen, wenn ich genug Geld dafür verdiene. Vor allem bei den Lebensmitteleinkäufen. Mir schweben da wundervolle Einkaufsgänge an schönen Sommermörgen auf den St.Galler Markt vor. Da könnte man dann Gemüse und Früchte aus der Region, Fisch aus der Region, Honig aus der Region etc. kaufen. So nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“.
Carlo Gmünder
dein persönlicher verbesserungsvorschlag finde ich sehr sinnvoll. er setzt meiner meinung nach dort an, wo der springende punkt ist: bei unserem KONSUMVERHALTEN. deshalb viel erfolg bei der umsetzung..
AntwortenLöschenMir ging es gleich wie dir, ich finde auch, dass der zweite Test genauere Fragen gestellt hat. Es ist "erstaunlich", wie wenig es auch braucht über das eigene Verhalten nachzudenken. Wie du, haben mich diese Fragebogen zum Nachdenken angeregt und ich habe für mich einige Punkte gefunden, die ich noch verbessern könnte. Wir liegen immerhin beide unter dem Schweizer Durchschnitt bei den Planeten. Mir wurden ähnliche Verbesserungsvorschläge gemacht und ich würde auch alles befolgen, wenn nur das Geld nicht wäre. Im Moment als Studentinnen liegt es allerdings ausserhalb des Machbaren.
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