Von Raketenunfällen und Atomkraftwerken
Atomkraft spaltet die Schweiz
In diesem Bericht handelt es sich um die Resultate einer Umfrage (Perspektive Schweiz) des Vereins "Vernunft Schweiz" 20903 Personen wurden zu verschiedenen Problembereichen befragt. Die Mehrheit davon möchte mit Energiesparmassnahmen die Stromlücke bekämpfen. 56% seien sogar bereit einen Aufpreis von 20% für Strom aus erneuerbaren Energien zu bezahlen.
So weit so gut dachte ich mir, bis ich weiter gelesen habe.
50% der Bevölkerung möchten andererseits aber weiterhin Atomkraftwerke betreiben oder sogar noch zusätzliche errichten!
Die halbe Schweiz? Das kann ich mir fast nicht vorstellen. Es gibt mittlerweile einige alternativen zum Atomstrom, welche auf erneuerbaren Ressourcen basieren und weit weniger Risiken tragen. Laut der Grünen Partei Schweiz hat eine französische Studie ergeben, dass Atomstrom auch nicht ökonomisch sei. Mit den Milliarden welche in ein neues AKW investiert werde, könnte man durch Stromeffizienz und erneuerbare Energien die doppelte Menge Strom produzieren, und bis zu 15 mal Mehr Arbeitsplätze schaffen.
Klima-Satellit stürzt ins ewige Eis
In meinem zweiten Bericht las ich von einem missglückten NASA Projekt. Für unser Modul interessant ist die Aufgabe des Satelliten. Das er sein Ziel verfehlt hat, ist um so tragischer.
Ziel des Satelliten wäre gewesen, die geographische Verteilung von CO2 in der Atmosphäre zu messen und Veränderungen in der CO2- Verteilung zu untersuchen. Der Satellit sollte den Forschern ein komplettes Bild liefern über die CO2-Emissionsquellen und über jene Vegetationsgebiete, welche besonders viel des Klimagases aufnehmen können.
Laut dem Forscher Ralph Basilo sei das heutige CO2 Messsystem auf unserem Planeten äusserst lückenhaft.
Um genauere Vorhersagen über den Klimawandel zu machen, sei es allerdings notwendig, dass man exakte Messungen als Grundlage habe.
Ich finde es äusserst bedauernswert, dass diese Mission der NASA gescheitert ist. Ich denke, dass dieser Satellit wichtige Erkenntnisse zum Klimawandel gebracht hätte.
Quellen:
http://tagesschau.sf.tv 25.2.09 (Klima-Satellit)
http://www.tagblatt.ch/aktuell 24.2.09 (AKW)
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Ich finde deinen Post zum Absturz des Klimasatelliten sehr interessant. Ich denke auch, dass die Technik uns Möglichkeiten gibt, Forschung zu betreiben und Messungen von Umweltproblematiken zu machen.
AntwortenLöschenIch denke auch, dass das Scheitern der Mission bedauernswert ist und mit Forschung viel erreicht werden kann. Leider ist so viel Geld verloren gegangen und viel Energie verschleudert worden.
Die Forschung hat eben auch ihre negativen Seiten. Zum Beispiel braucht es sehr viel Energie, um einen Satelliten in den Orbit zu schiessen.