Freitag, 27. Februar 2009

Der Umwelt zuliebe

Die SVP glaubt nicht an Klimaerwärmung – Tagesanzeiger vom 23. 2. 2009


„Die SVP sieht die Diskussion um die Klimapolitik von „Ideologie und Angstmacherei“ geprägt“.
„Die SVP hält die Erwärmung für nicht dramatisch“ ... „der Einfluss des Menschen aufs Klima unklar.“

Im Artikel steht zudem geschrieben, dass sich die Schweiz nur dann an Zielen, die eine Einschränkung CO2 Emission betreffen, beteiligen dürfe, wenn alle anderen aussereuropäischen CO2-Emissions-Grössen mit an einem Strick zögen und mitmachen würden.

Dabei vergisst die liebe SVP, dass Veränderungen im Kleinen geschehen und von da weiter getragen werden müssen. Hier könnte die Schweiz mit andern Ländern als Vorbild voraus gehen.

Angenommen eine Gruppe ist in den Ferien gewesen in einem Chalet. Zum Schluss muss es geputzt werden. Es sind 5 Leute. Einer davon sitzt nur rum und raucht – dann kommt der 2. und findet, wenn der nicht mithelfe müsse er auch nicht und überlässt den anderen damit umso mehr Arbeit.
Zu dritt haben Sie keine Chance fertig zu werden – also müssen sie den 4. und 5. unbedingt mobilisieren und überzeugen mitzuhelfen – schliesslich ist der angefallene Dreck und Abfall auch von ihnen und 2. haben sie ansonsten keine Chance, das Ziel zu erreichen.

Fünfhundert Ideen für eine bessere Welt – Tagesanzeiger vom 23. 2. 2009


Ein Artikel über das Buch „World Changing“ von Alex Steffen

Nachhaltigkeit wird angesprochen als ein Begriff, der bei einem als solches in die Runde geworfen, kein Schaudern oder Wimpernzucken auslöst – „der uns vielfach kalt lässt, keine Emotionen schürt“.
Das Buch „World Changing“ wirkt dem entgegen indem es Hoffnung ermöglicht den Kampf nicht aufzugeben, bzw. den Mut nicht zu verlieren und regt dadurch an „Nachhaltigkeit in die Tat umzusetzen“

Im Buch werden viele gute bereits seit langem bekannte Ideen aufgezeigt. Handfestes wird geboten. Als ein Beispiel wird ein Zertifikat für ein Produktdesign erwähnt, das an Hersteller abgegeben wird, die mit null Abfall auskommen oder den anfallenden Abfall rezyklieren oder kompostieren.
Der Inhalt des Buchs scheint ansprechend zu sein, weniger aber das Layout. Eine Empfehlung sich dieses Buch zu kaufen, wird durch den Autoren aber ganz klar abgegeben.

Wir dürfen unseren Einfluss nicht unterschätzen. Wenn uns ein Buch dabei Umsetzungsideen, Informationen zu allerlei Themen zeigt, macht es Mut selber aktiv zu werden.
Wenn kleine Dinge, kleine Veränderungen im Alltag oder im Geschäftleben aufgezeigt werden, die bereits gutes bewirken, werden wir sicher auch angeregt anderen von Möglichkeiten Ideen, Projekte zu berichten und wir merken, was überhaupt aller machbar wäre.

2 Kommentare:

  1. "..lässt uns vielfach kalt, schürt keine Emotionen.." Ich denke, das verhält sich oftmals so, wenn wir als Menschen nicht direkt von einem Ereignis, Vorgang betroffen sind. Es ist dann wirklich mehr ein Hantieren von und mit Begriffen. Klar ist dies etwas spitz formuliert. Der ganze Klimawandel ist uns wohl im Bewusstsein, wir erkennen mögliche Folgen doch wir spüren die Konsequenzen dieser Folgen noch nicht. Hört man von Ideen und Projekten, welche nachhaltiges Leben ermöglichen, kann man sich an anderen Menschen orientieren. Dies erleichtert, den eigenen Alltag nachhaltig zu gestalten.

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  2. Hey Corinne, ich habe deinen Kommentar gelesen.
    Für mich klingt das einfach nach einer typischen Ausrede, wenn man sagt, dass man erst müsse (oder sogar könne) wenn andere auch würden…
    Ein Phänomen, das sich immer wieder wiederholt.
    Ich da ganz deiner Meinung, dass es jemanden braucht, der den ersten Schritt mach und mit gutem Beispiel voraus geht. Und warum soll das nicht die Schweiz sein? (sind wir möglicherweise zu klein und dadurch zu bedeutungslos für die grosse weite Welt? Mit Sicherheit nicht!)
    Dein Beispiel mit dem Chalet gefällt mir, mir ist dazu auch noch eingefallen, wie viel Energie es braucht, um fremde Kräfte zu mobilisieren.

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